Opalia Family Talk #01

 

SPEAKER: SABINE GUHR-BIERMANN

Hallo, dies ist ein neuer Beitrag für Opalia für Family Talk. Mein Name ist Sabine Biermann und meine Podcast Partnerin in dieser Staffel ist die liebe Gabi Wester. Schön, dass du mich begleitest. Es geht um das Thema Familie. Wir haben ja einen Verein gegründet, der gemeinnützig ist Opalia Family und wir wollten halt gewisse Themen einfach mal im Talk aus einer anderen, auch spirituellen Perspektive durchleuchten. Das ist sehr schön, dass du dich zur Verfügung stellst. Ich weiß, du bist ja selber Mutter von zwei Töchtern. Ich kenne deine Töchter sehr gut und ich weiß, wie locker ihr auch Familie gelebt habt und auch immer noch lebt, auch bezüglich Enkelkinder. Und so weiter und so fort. Aber das ist natürlich nicht allzu häufig anzutreffen, das muss man auch dazu sagen. Auch ich habe ja vier Kinder großgezogen und ich habe natürlich zwei Enkelkinder. Aber wir sprechen natürlich gerade über die Fälle, die es vielleicht nicht so einfach haben, wo also viele Probleme auch vorherrschen und wo man nicht weiß, wie man ansetzen soll. Und mein Hauptthema gerade in diesem Podcast, den wir gerade abdrehen. Es geht hier wirklich um das Thema Wie kann ich denn meinem Kind am einfachsten den Start ins Leben ermöglichen? Also ohne dass ich als Mutter einen zu großen Einfluss nehme?

 

SPEAKER: GABI WESTER

Also ich finde, das Wichtigste daran ist, dass man dem Kind oder den Kindern vermittelt, wie wichtig es ist, authentisch zu bleiben, wie wichtig es ist, keine Rolle in dem Sinne zu spielen, dass man einem hinterher redet, dass man nicht sich selber ist, dass man ehrlich ist und Vertrauen findet zu den Personen, die einem wichtig sind. Selbstbewusstsein zum Beispiel zu haben, das finde ich eine ganz, ganz, ganz wichtige Aufgabe.

 

SPEAKER: SABINE GUHR-BIERMANN

Da stimme ich dir absolut zu. Aber nun ist es ja so, dass viele Menschen, gerade wenn sie Eltern geworden sind, ja noch nicht fertig in ihrem Leben sind. Das heißt, sie haben oftmals sehr viele Muster, die sich dann halt auch wirklich übertragen von unseren Eltern. Ich sage mal, kein Mensch hat die absolut stabile Grundbasis im Elternhaus erlebt. Auch unsere Kinder würden mit Sicherheit auch noch den einen oder anderen Aspekt finden. Aber das wichtige ist natürlich, was du eben erwähnt, dass das man das bestmögliche versucht zu geben, was möglich ist.

 

SPEAKER: GABI WESTER

Auf jeden Fall auf jeden Fall auf jeden Fall.

 

SPEAKER: SABINE GUHR-BIERMANN

Aber wenn du jetzt einmal aus einem Elternhaus stammen würdest, als Beispiel, wo es wirklich darum ging, dass man sagt Ja, aber es ist so wichtig, die Kinder zu führen, dann ist gleichzeitig die Frage Wie kann man das am besten regeln, dass man nicht die eigenen Themen überträgt?

     

SPEAKER: GABI WESTER

Also ich finde, die Kinder führen auf der einen Seite finde ich sehr wichtig, aber man muss sie oder sollte sie so führen, dass sie ihre eigene Individualität entwickeln oder steigern können oder weiter entfalten können, ihren eigenen Weg machen und man im Hintergrund das aber versucht ohne ihre Freiheit zu beschränken. Im Endeffekt, dass so ein bisschen in der Phase, wo sie noch nicht 100 % vielleicht mit sich d'accord sind, so im Moment versuchen zu lenken, dass sie frei entscheiden können, aber ich als Mutter in dem Falle wirklich so sehe. Okay, vielleicht kann ich das, wenn das so ein bisschen schräg ist, doch vielleicht so lenken, ohne dass das Kind sich beeinflusst, gegängelt oder bevormundet wird. Weil wie soll denn aus einem Menschen ein selbständiger und selbstbewusster Mensch werden, wenn ich ihm alles versage und ihm die freie Entscheidung und die freie Entfaltung nicht lasse? Wir wollen ja keinen Ja Sager als Mensch erziehen, sondern einen Individualisten. Das ist doch ganz.

 

SPEAKER: SABINE GUHR-BIERMANN

Wichtig, das ist ganz wichtig. Aber da sind wir gerade schon auf einen ganz wichtigen Punkt, weil, wenn man das psychologisch betrachtet, es gibt sehr viele Eltern, die so die Grundbasis nicht halten. Also du hast das eben so schön geschildert und hast gesagt weißt du eigentlich, ich übersetze das jetzt mal psychologisch verständlich. Dann geht es wirklich darum, dass du hingegangen bist. Hast du da. Weißt du, ich habe die Grundbasis Safe und wenn ich die Grundbasis safe habe, kann ich meine Kinder laufen lassen und kann trotzdem aus der Ferne noch mal einen leichten Überblick. Genau das ist nämlich genau der Punkt. Wenn ich das aber nicht habe, dann ist das Problem, dass ich immer das Gefühl habe, ich muss was tun. Das ist tatsächlich so! Also, dass wir die Grundbasis haben, wenn wir die Grundbasis haben, das heißt, wenn wir uns um all das kümmern, was wichtig ist, damit wir unser Kind erziehen können in dem Bereichen, wie es sein sollte, dann können wir unsere Kinder auch frei lassen. Wenn wir allerdings die Grundbasis nicht erfüllen, weil vielleicht unsere Eltern es schon nicht erfüllt haben, dann stehen wir in der absoluten Ambivalenz und dann können wir nicht das leisten, was wir gerne leisten möchten. Und wir haben immer das Gefühl, es stimmt was nicht. Ja, dann kommt nämlich die Unsicherheit auf und die Unsicherheit bedeutet, dass wir dann zum Beispiel manchmal diese Freiheit nicht lassen. Ich gehe davon aus, dass du eine Mutter bist. Werden wir auch immer sein, denn die Kinder sind ja groß. Aber Mütter sind wir immer. Auf jeden Fall. Dafür sorgen wird.

 

SPEAKER: GABI WESTER

Auf jeden Fall. Das finde ich ganz, ganz, ganz wichtig. Und ich finde, das ist eines der wichtigsten Aufgaben eigentlich einer Mutter oder Eltern, diese Situation sich wirklich immer wirklich vorzustellen, wie das ist für ein Kind, wenn es auch zum Beispiel Entscheidungen nicht selber treffen kann. Man muss auch manchmal fallen, um wieder aufstehen zu können. Man muss Fehler machen, um daraus lernen zu können. Wenn ich mein Kind ständig so ich nenne das jetzt mal wirklich gängeln und wirklich so in der Schiene haben möchte wie ich das. Es gibt ja Eltern, die machen das so in der Schiene haben möchte, wie ich das mir von dem Kind erwarte. Das Kind ist ja nicht mein Eigentum, es soll ja nicht mein Leben weiterleben. Es soll ein eigenes Leben führen, ein selbstständiges Leben. Und deshalb finde ich das so extrem wichtig.

 

SPEAKER: SABINE GUHR-BIERMANN

Genau das ist nämlich der ganz wichtige Part. Aber hier müsste man noch eins dazu sagen wenn die Grundbasis stimmt. Und ich will mit dir eben diese Grundbasis klären. Weißt du, diese Grundbasis, die ist einfach in dir drin, die ist auch in mir drin, aber für manche nicht realistisch, weil du hast wirklich das Gefühl, wenn die Grundbasis nicht stimmt, dass du denkst, dass wirklich zwei Faktoren ineinander wirken, also das und dass du dann nicht in Ruhe das so gestalten kannst, wie du es gerne haben möchtest. Und für mich ist die Grundbasis der Kindererziehung wirklich das Gefühl, die müssen sich zu Hause wohlfühlen können, die müssen ihren Platz haben, die brauchen eine Art von Fürsorge. Wir müssen emotional geöffnet sein. Wir müssen auch in puncto der Ernährung über Körper, Seele, Geist geöffnet sein. Das heißt, die Nahrung muss stimmen, die emotionale Nahrung bestimmen, das Gesamtkonzept muss stimmen. Und wenn das Gesamtkonzept stimmt, dann haben wir die Basis und dann können wir auch Kinder laufen lassen. Dann haben wir den Überblick.

 

SPEAKER: GABI WESTER

Da bin ich ganz deiner Meinung. Das Thema, was du gerade gesagt hast, Ernährung finde ich ganz wichtig. Geborgenheit, Vertrauen. Es muss rund sein und wenn es rund und das ist wie ein Zahnrad. Wenn ein Zahnrad in einem ganz großen Kreis hakt, dann funktioniert der ganze Motor nicht. Und so sehe ich das auch in puncto Familie.

 

SPEAKER: SABINE GUHR-BIERMANN

Genau.

 

SPEAKER: GABI WESTER

Und das ist ganz wichtig.

 

SPEAKER: SABINE GUHR-BIERMANN

Genau. Und da sind wir genau auf dem richtigen Punkt. Das heißt, wenn dieses Zahnrad, wie du das so schön beschreibst, denn es ist alles ineinander fließt, dann haben wir die ideale Basis und dann wissen wir auch genau das ist alles funktioniert. Aber wenn wir in der Kindheit schon selber ein Manko erlebt haben, wie das in unserer Jugendlichkeit oder ich sage mal in unserem Leben nicht aufräumen, selber Eltern werden. Dann kommen nämlich genau die Mechanismen nach oben. Erinnert dich, das kennst du auch? Ja, in dem Moment kommen wieder alte Situationen, Emotionen und und unerfahrene. Und es gibt ja auch die Faustregel Ich kann selber keine gute Mutter sein. Wenn ich mit meiner Mutter noch hadere, dann komme ich nicht für mich auf den Punkt und auf den Nenner, was wichtig ist. Und deswegen ist es so wichtig, dass die Grundbasis stimmt und die Grundbasis hat mit der kompletten Ernährungsform zu tun. So, jetzt geben wir mal eines der zurück. Wir zwei Erinner dich, wenn du ein Baby auf dem Arm has. Also wenn du gerade frisch Mutter warst, worum geht es dann?

 

SPEAKER: GABI WESTER

Um Nähe, um Geborgenheit, um Nahrung.

 

SPEAKER: SABINE GUHR-BIERMANN

Genau.

     

 

SPEAKER: GABI WESTER

Und um Schutz und Schutz.

 

SPEAKER: SABINE GUHR-BIERMANN

Natürlich diese, diese Dreiheit Körper, Seele, Geist. Die Befriedigung in der Dreiheit, im Körper, Seele, Geist gibt ein wohlwollendes Gefühl, gibt eine ganz stabile Basis. Und du nimmst das Kind selbstverständlich, weil du nicht in irgendeiner Angst Situation steckst, sondern einfach sagst Ich mach das so, wie ich das für richtig halte. Deswegen gibt es ja auch keine, meines Erachtens keine klare Führungs Linie. Man kann nicht sagen legt das kleine Baby weg und jenes und dies, sondern wie man das ganz früher gemacht hat, also wo das noch in unserer Kindheit so war, sondern heutzutage geht man hin und sagt Lasse dich darauf ein. Es gibt aber viele Eltern, die das nicht können. Was denkst du, woran das liegt? Also aus deiner Perspektive?

 

SPEAKER: GABI WESTER

Ich glaube, die Eltern, die das nicht können, haben es entweder selber so nicht erfahren, kennen diese Situation der Geborgenheit, des Vertrauten, der Nähe. Alle diese Komponenten, die wichtig sind, damit das kennen das vielleicht nicht und haben vielleicht nicht gelernt, es anders zu machen oder bzw sich mit sich selber auseinanderzusetzen. Denn ich glaube schon, dass man irgendwo irgendwann lernt, merkt irgendwie bei mir, da läuft was nicht rund oder das kann ich nicht. So oder bei der Situation fühle ich mich nicht gut und wenn ich mich mit mir selber auseinandersetze und mich selber frage, woran liegt das denn? Könnte ich ja eventuell irgendwann merken Hm, das hatte ich in meiner Kindheit nicht, das war da nicht so! Und dann gibt es natürlich die Möglichkeit, dass ich entweder versuche, das anders zu machen. Oder wenn ich merke, das schaff ich irgendwo nicht. Irgendwas fehlt mir. Ob ich die Kraft nicht habe, Ob ich mich nicht traue, ob ich Selbstzweifel habe. Es gibt bestimmt Mütter, die das haben. Dann ist ja auch immer noch diese Option. Und die gibt es ja. Gott sei Dank, dass ich mir in irgendeiner Weise Unterstützung hole. Und das finde ich sehr auch wiederum sehr wichtig, wenn ich an mein Kind denke, weil wenn es dem Kind gut geht, geht es mir ja auch gut und dann habe ich mehr Sicherheit und kann wieder viele, viele Dinge.

 

SPEAKER: SABINE GUHR-BIERMANN

Anders leben.

 

SPEAKER: GABI WESTER

Anders.

 

SPEAKER: SABINE GUHR-BIERMANN

Leben. Und deswegen übernehme ich doch mal! Weil das ist nämlich ganz wichtig, dass man sich das wirklich in der frühkindlichen Phase anguckt. Also wenn wir ein Baby bekommen, dann werden wir tatsächlich mit unserer eigenen Kindheit konfrontiert. Das vergessen die wenigsten. Oder Daran erinnern sich die wenigsten. Man denkt nämlich immer, dass man das locker hinbekommt. Man hat ja auch eine andere Vorstellung während der Schwangerschaft und Entbindung und alles, was kommt. Und es gibt sehr viele Mütter, deswegen gibt es auch die Schwangerschafts Depression. Ich habe das tatsächlich nur in der Kundschaft erlebt, ist Leute gibt, die da niemals rausgekommen sind. Also da stellt sich ganz ganz viel auch Hormon mäßig um und dann kann es sein, dass man den Verbund zum Kind verliert oder sich total überfordert fühlt, sich das ganz anders vorgestellt hat, mega traurig ist. Und dann braucht man jemand, der es auffängt. Aber es gibt viel zu wenig Stellen meines Erachtens. Worüber dann man redet, man in dem Moment auch reden könnte, mit denen man reden könnte. Aber, und das ist auch ein Appell an alle Großeltern oder an alle Mütter, Ja, das heißt, wenn du so was merkst bei einer deiner Töchter, könntest du hingehen, könnte es sagen Ich übernehme das mal eben und wir reden. Und ich gebe jetzt mal eben auch ein Stück der Liebe und der Geborgenheit und und und. Weil ein Kind kann ja nicht immer nur von der Mutter Familie aufgenommen werden, da ist ja auch der Vater, da sind auch die Großeltern, da sind die Verwandten. Das heißt, wir alle können in dem Moment eine ganze Menge tun und wirklich ein Kind nähren aus allen Konstellationen, weil gerade der familiäre Verbund ist das, was ein Kind wiegt. Ich weiß zum Beispiel, dass euer Enkel absolut aufgefangen ist in allen Konstellationen, weil ihr in Liebe ihm wirklich alles das geht, was ihr geben könnt. Und ein Kind, welches also eine Seele, die neu inkarniert ist, also die gerade frisch auf der Welt ist, die hat natürlich auch Vorprägung, das dürfen wir nicht vergessen. Und man kann den Müttern auch keinen wirklich Vorwurf, keinen Vorwurf machen, wenn sie das nicht so hinbekommen, wie sie es vielleicht gerne hätten, weil sie das Gefühl haben, dass sie nicht wissen, wo sie ansetzen sollen. Es geht tatsächlich darum, dass wir alle eine ganze Menge tun können. Und es geht um die Gemeinschaft. Eine Mutter sollte nicht allein da sein. Ich glaube auch zum Beispiel, dass in gewissen Kliniken auch sehr viele, ich sage mal Krankenschwestern, sehr viel Liebe geben und und und. Es ist im Grunde genommen allgemein bekannt und ein Kind muss genährt werden über Körper, Seele und Geist. Und wenn das gewährleistet ist, dann hast du natürlich auch die Basis und dann stimmt das auch mit dem Baby. Dann hast du im Grunde genommen auch nicht diese großen Probleme. Ich sage mal so richtige Streikende, die rufen auch häufig nach den Eltern und die spüren die nicht. Und das ist alles nicht bewusst gewollt. Das muss man auch dazu sagen. Also kein Mensch sollte sich in irgendeiner Form, keine Mutter, kein Vater schämen, wenn es noch nicht so funktioniert, wie es vielleicht sein sollte. Aber dieser Verbund ist so wichtig, weil in dem Moment, wenn ich für mich durch ein Kind genervt fühle und ich dann das Gefühl habe, ich muss das Kind irgendwie anders managen und ich weiß nicht wie. Und ich fühle mich ausgeliefert. Und ich bin traurig, weil ich mir ein anderes Bild gemalt habe und und und. In dem Moment bilde ich auch nur Opposition zum Kind und ich glaube, wir beide wissen, wie schlimm das für ein Kind sein muss, wie sich das anfühlen muss, wenn das der Fall wäre.

 

SPEAKER: GABI WESTER

Das Kind spürt das auch wenn. Du als Elternteil genervt bist oder unausgeglichen bist, gereizt bist und wie auch immer in welcher Situation, dass soll auch dann kein Vorwurf an die Mütter sein, wenn es so ist. Wir sind alle nur Menschen, aber wenn da die Situation ist, ein Kind vom Säugling angefangen oder wenn es eine es spürt, das und du kannst mehr erreichen, wenn du in dem Moment auch Ruhe aus strahlst. Wenn ich sage, dann wieder Nähe, Geborgenheit, weil Körper Seele, Geist ist ein Zusammenspiel. Wenn die Seele traurig ist, geht es auch dem Körper nicht gut. Wenn den es beiden nicht gut geht, kann der Geist nicht richtig funktionieren. Das ist ein absolutes Zusammenspiel. Und deswegen ist es ja auch so wichtig, dass das Kind verschiedene Menschen in der Familie hat, aus meiner Sicht her, den es sich anvertrauen kann, wo es sich Liebe holen kann, wo es sich geborgen fühlt, wo es Vertrauen hat. Das fördert ja auch im Erwachsenenleben seine Zufriedenheit, seine soziale Kompetenz und seine Ausgeglichenheit, seine sein Blick für verschiedene Dinge. Weil wenn ich verschiedene Familienmitglieder jetzt sage ich mal Mama, Papa, die Großeltern, das sind ja auch alles verschiedene Charaktere, verschiedene Sichtweisen, alleine durch das Alter des einzelnen Menschen bedingt. Und wenn ein Kind regelmäßig in dieser Konstellation groß wird, ungezwungen groß wird, Nicht du musst, sondern wenn es spürt, das ist harmonisch, da bin ich gerne. Da kann das Kind so viel lernen für die Kindheit und für das spätere Leben. Und das ist eigentlich wirklich die perfekte Konstellation.

 

SPEAKER: SABINE GUHR-BIERMANN

Absolut, absolut. Es ist die perfekte Konstellation, wie du schilderst auch. Es ist genau so, es ist für eine absolute Bereicherung das Problem. Was wir aber in vielen Familien haben, ist die Übergriffigkeit. Also wenn zum Beispiel die Oma versucht in die Rolle der Mutter zu schlüpfen und damit den Platz der Mutter belegt und dann ein Rivalitäten Kampf entsteht oder sonstiges, dann ist das für ein Kind ganz schwierig, weil die Erwachsenen ihre Themen miteinander über das Kind ausleben. Und dieses Ausleben über ein Kind ist eine absolute Zerreißprobe und das haben wir auch unheimlich häufig in Trennungs Situationen zwischen Mann und Frau und auch dem Familiensystem, sprich den Großeltern dahinten. Auf einmal entstehen Feindschaften und und und. Das ist das Thema unseres Podcasts, was wir gleich aufnehmen. Also es ist wirklich wichtig, das, was wir noch mal hier ein Stück erarbeitet haben, dass die Familie hinter dem Kind steht. Und wenn sie wirklich nicht dahinter stehen wollen, dass sie sich raushalten, aber niemals negative Gedanken. Das ist ein ganz wichtiger Part.

 

SPEAKER: GABI WESTER

Da bin ich absolut deiner Meinung und ich stimme dir auch zu und das finde ich auch ein absolut wichtiger Punkt. Großeltern dürfen nie versuchen, die Rolle der Mutter einzunehmen und sie dürfen nie versuchen, die Mutter zu hintergehen. Es muss immer ein Zusammenspiel sein, die groß.

 

SPEAKER: SABINE GUHR-BIERMANN

Schlecht.

 

SPEAKER: GABI WESTER

Machen und nicht um Gottes Nein. Die Großeltern, ich sage jetzt mal, die Großmutter soll der verlängerte Arm der Tochter sein. Das ist perfekt.

 

SPEAKER: SABINE GUHR-BIERMANN

Das ist eines.

 

SPEAKER: GABI WESTER

Das Kind perfekt.

 

SPEAKER: SABINE GUHR-BIERMANN

Aber das machen wir gleich im nächsten Podcast. Das heißt, wir beenden diesen kleinen Podcast jetzt hier und gehen gleich noch mal in die anderen Positionen. Und das wird mega spannend.

 

SPEAKER: GABI WESTER

Das machen wir.

     

SPEAKER: SABINE GUHR-BIERMANN

Ich freu mich drauf. Genau Liebe Gabi, lieben Dank! Dies war ein Beitrag von Opa für Family Talk. Bis dann. Tschüss! Danke fürs Zuhören.

     (Quellenverzeichnis: Automatische Übersetzung) 

Unser Arbeitsauftrag in Trennungssituationen : 

 

Wenn die einstige, in Liebe geschlossene Beziehung, ihre Faszination verloren hat, braucht es häufig Hilfe, um den gelebten Alltag als Eltern meistern zu können. Der Hoffnungsschimmer des gemeinsamen Lebens am Horizont der Liebe ist erloschen, ein Scherbenhaufen der Enttäuschung bleibt zurück und vermittelt einen bitteren Beigeschmack eines Zukunftslebens, welches so weder geplant, noch gewollt zu sein scheint. 

 

Viele fühlen sich in so einer Situation allein gelassen und überfordert. Doch wer ist da, hat ein Ohr und kann helfen? Die meisten Menschen haben selbst genug Probleme und wissen nicht, was zu tun ist. Der Auseinandersetzungsstreit nimmt zumeist viel Raum ein, so dass klärende Gespräche ohne Moderation auf der Stecke bleiben. Dem wollen wir entgegenwirken und beratend helfen. 

 

Diese neue Lebensvariante braucht zumeist viel Zeit, eine große Portion Aufmerksamkeit und Energie, damit das Miteinander auch zukünftig eine große Bandbreite beinhalten kann, die eine Hoffnung auf ein gesundes Entwicklungsleben gewährt. 

 

Wir helfen mit klärenden Gesprächen, ob in einer bestehenden Beziehung, aber auch gerade in einer Trennungsphase eine solide Grundbasis für die Zukunft zu erstellen, damit ein dauerhaft harmonisches Miteinander gewährt sein kann. 

 

Wir helfen unter anderem, wenn es in Trennungssituationen Probleme im Umgang mit den gemeinsamen Kindern gibt. Wir vermitteln und unterstützen euch zum Wohle der Kinder.  

 

Wir unterstützen, vermitteln und geben wertvolle Tipps: 

bei familiären Problemen bezüglich Verhaltensmuster 

bei Streitigkeiten rund um die elterliche Sorge  

treffen klärende Absprachen für ein stressfreies Umgangsverhalten

unterstützen Kinder in ihrer Meinungsfreiheit 

schaffen Selbstbewusstsein, fördern Individualität und Kreativität

 

Damit aus fröhlichen Kindern keine traumatisierten Scheidungskinder werden!